Startseite

Nationaler Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“

Wettbewerbsfähigkeit der Branche soll gemeinsam gestärkt werden

Versammlung EntscheidungsträgerDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) führt zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) einen ressortübergreifenden Strategieprozess "Innovationen in der Medizintechnik" durch. Unter Mitwirkung von Akteuren aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Gesundheitswesen wird gemeinsam nach Wegen gesucht, um den Innovationsprozess in der Medizintechnik zu beschleunigen und die Patientenversorgung zu verbessern. Die Initiative will zugleich einen aktiven Beitrag leisten, die Medizintechnikbranche am Standort zu stärken. Nach Ankündigung auf der Zukunftskonferenz Medizintechnik im Juni 2011 beriefen am 20. Oktober 2011 die Staatssekretäre Dr. Georg Schütte (BMBF), Ernst Burgbacher (BMWi) und Thomas Ilka (BMG) mit dem Lenkungskreis des Strategieprozesses ein hochrangig besetztes Expertengremium aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Gesundheitswesen ein. Es soll in den folgenden Monaten mehr als hundert Experten zusammenführen, um in Arbeitsgruppen gemeinsam Handlungsempfehlungen für eine kohärente Innovationspolitik in der Medizintechnik zu entwickeln.

 

Der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Dr. Georg Schütte, erklärte auf der Sitzung: „Das BMBF hat diesen nationalen Strategieprozess ganz im Sinne der Hightech-Strategie angestoßen. Für eine zusammenhängende Innovationspolitik müssen wir die Förderung gemeinsam mit einer Verbesserung der Rahmenbedingungen in den Blick nehmen. Deshalb diskutieren wir Themen wie Fachkräftemangel, neue Kooperationsmodelle Anforderungen an klinische Studien und alternative Finanzierungskonzepte."

Thomas Ilka, Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit, betonte: "Wir haben das Ziel, medizintechnische Innovationen schnellstmöglich allen Versicherten zur Verfügung stehen. Das kann nur gelingen, wenn wir die für die Versorgung relevanten Inno-vationen identifizieren und zügig in der Regelversorgung etablieren: mit der
Erprobungsregelung für innovative Untersuchungs- und Behandlungsmethoden hat das BMG bereits Maßstäbe gesetzt und wird im nationalen Strategieprozess weitere Impulse liefern."

Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, unterstrich: „Health – Made in Germany hat einen weltweit guten Ruf. Und diesen guten Ruf wollen wir nutzen, um mehr mittelständischen Unternehmen den Zugang zu den weltweiten Märkten zu öffnen. Der Nationale Strategieprozess ergänzt die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft des BMWi und des BMG, in der wir deutsche Unternehmen mit ihren internationalen Kunden und Partnern zusammenbringen.“